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Wenn ich in den Spiegel schau, dann seh ich Dich.
Ein kranker Mensch, nur mit einem Gesicht.
Eine Krankheit die lebt von Ehre und Furcht;
von Tod, Trauer und Selbstdisziplin.

Sie ist nicht mein Feind, sie ist einfach da.
Ich habe sie liebgewonnen weil ich durch sie jemand war.
Doch habe ich Angst ,ich spür sie muss gehen;
will ich den Menschen hinter dem Gesicht jemals wieder sehen.

Doch lass ich sie los?
Wer bin ich dann bloß?

Ein Mensch, der endlich seinen Platz im Leben erhält?
Wertvoll? Innerlich, nicht nur über Geld?
Mit Rechten und Pflichten, der auch mal sagt "Nein!"?
Ich wünschte ICH könnte dieser Mensch sein.

Hope - Wer bist du?

Magersüchtige sind von ihrem äußeren Erscheinungsbild auffallend dünn. Sie sind hoch sensibel für die Bedürfnisse anderer und können sich verbal gut mit Freunden, Bekannten und Verwandten auseinander setzen. Der Zugang zu ihrer eigenen Gefühlswelt ist ihnen jedoch sehr schwer möglich. Daher ist es auch für nahe stehende Personen schwer, sie emotional zu erreichen und zu stützen.

Typisch für Magersucht (Anorexie; Anorexia nervosa):

- Fehlender Kontakt zum Körper und dessen Bedürfnissen
- Der Körper wird als Feind erlebt und bekämpft
- Ständiges Wiegen und sich zu dick fühlen
- Der Kopf kontrolliert und steuert
- Kontrolle vermittelt das Gefühl, autonom und selbständig zu sein
- Manchmal übertriebene Sparsamkeit und extremer Reinlichkeitssinn, Ablehnung jeglicher lustbetonter Betätigung, eine ausgesprochen spartanische Lebensweise
- Rückzugsverhalten.
- Schwarz-Weiß-Denken und depressive Verstimmungen
- Ritualisiertes Essverhalten
- Extrem langsames Essen, extrem heiß oder kalt essen
- Verzehr von Baby- oder Kindernahrung, breiige Kost
- Bevorzugung von kalorienarmen Nahrungsmitteln und Getränken, meist sehr einseitige Nahrungsauswahl
- Essen vortäuschen, kauen und ausspucken
- Kochen, backen, Rezepte sammeln und andere zum Essen animieren
- Vieles im Stehen machen
- Sich Kälte aussetzen
- Exzessiv Sport treiben
- Tragen von schweren Taschen/ Rucksäcken

Die Betroffenen verweigern sich über lange Zeit, sich ihre Krankheit einzugestehen.
Wichtig: Dringender Handlungsbedarf für Angehörige und Freunde besteht, wenn Betroffene apathisch reagieren, nur noch mit leiser Stimme sprechen, kraftlos sind und beim kleinsten Konflikt mit Weinen reagieren. Dies sind Alarmsignale, die als ersten Schritt einen Arztbesuch nötig machen.
Betroffene dazu zu zwingen therapeutische Hilfe anzunehmen ist sinnlos. Es ist wichtig, dass Angehörige sich bei fehlender Krankheitseinsicht der Betroffenen an eine Beratungseinrichtung wenden und sich Hilfe holen.

Mögliche diagnostische Hinweise:

- Gewichtsverlust von 20% innerhalb kurzer Zeit (ca. 3-4 Monate) z.B. 12 kg bei ursprünglichen 60 kg und einer Größe von 1,70 m
- Der Gewichtsverlust ist selbst herbeigeführt durch streng kontrollierte und eingeschränkte Nahrungsaufnahme, übertriebene körperliche Aktivitäten, selbst induziertes Erbrechen oder Abführen (anfallsartig)
- Ständiges, übertriebenes gedankliches Kreisen um Nahrung und Körperschema
- Extreme Angst vor Gewichtszunahme
- Körperschemastörung (der eigene Körper wird immer als fett wahrgenommen, auch wenn schon deutliches Untergewicht besteht)
- Perfektionismus
- Hyperaktivität
- Fehlende Krankheitseinsicht
- Ausbleiben der Monatsblutung

Die körperlichen Folgeschäden sind z.B. das Absinken des Stoffwechsels, des Pulses, des Blutdrucks und der Körpertemperatur. Das führt zu Müdigkeit, Frieren und Verstopfung.
Trockene Haut und brüchige Haare zeigen die hormonellen Veränderungen an, die sich auch im Ausbleiben der Menstruation und im Extremfall auch in einer Veränderung der Körperbehaarung äußern.
Bei einer Erkrankungsdauer über mehrere Jahre kann es als Folge der hormonellen Veränderung auch zu Osteoporose kommen (Verringerung der Knochendichte).
Bei Einnahme der Pille zur Schwangerschaftsverhütung tritt die Menstruation weiterhin ein. In diesem Fall kann trotz auftretender Menstruation eine Magersucht vorliegen.

Die seelischen Folgen sind z.B. der ständige zwanghafte Vergleich mit anderen Menschen, ein starkes Kontrollbedürfnis, Schuldgefühle, wenn etwas schmeckt, Angst vor eigenen Bedürfnissen, Selbsthass, Geiz, zwanghaftes Verhalten (Waschen/ Putzen), sozialer Rückzug, depressive Verstimmungen, manchmal auch selbstverletzendes Verhalten.

Übernommen von bzga-essstörungen.de










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